LiN – Lagerung in Neutralstellung
Ein pflege-therapeutisches Lagerungskonzept
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LiN – Lagerung in Neutralstellung
Ein pflege-therapeutisches Lagerungskonzept

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LiN – Lagerung in Neutralstellung
Ein pflege-therapeutisches Lagerungskonzept

  •     Aktuelles

Aktuelles

Ausbildung zum LiN-Praxisbegleiter

Seit 2018 bieten wir die 5-tägige Ausbildung zum LiN-Praxisbegleiter an. Hiermit erhalten Kliniken und andere gesundheitliche Einrichtungen die Möglichkeit, ihre Mitarbeiter praxisnah zu begleiten ohne Urheberrechte zu verletzen.

Informationen zur LiN-Praxisbegleiter-Ausbildung in einem PDF

Termine für die Praxisbegleiterausbildung 2021
in der St. Mauritius Therapieklinik in Meerbusch:

  • Modul 1: 23. - 24. März 2021
  • Modul 2: 29. - 30. Juni 2021
  • Prüfungstag: 24. August 2021

 

LiN – LAGERUNG IN NEUTRALSTELLUNG im Film erklärt:

Wie ist LiN entstanden? Was bedeutet eigentlich Neutralstellung und wie unterscheidet sich LiN von herkömmlicher Lagerung? Das alles und noch einiges mehr erklärt Frau Dr. Pickenbrock in dem Film. 

An einem praktischen Beispiel zeigen wir, welche Erfahrungen Betroffene mit der Lagerung in Neutralstellung gemacht haben. Mit dem Film erhalten Sie einen guten Überblick, was LiN leisten kann und wie in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen von LiN profitieren.

 

Ausbildungsmodule

Die Ausbildungsmodule sind Teil der Ausbildung und bieten den Trainern die Gelegenheit, ihre Erfahrungen auszutauschen und das Konzept weiter zu entwickeln. Am jeweiligen Sonntag findet eine Mitgliederversammlung statt.

Nächste Ausbildungstreffen des LiN-Arge e. V.:

LiN-Assistenten-Modul trotz Corona-Krise durchgeführt

Lehre per Skype macht es möglich
LiN-Assistenten-Modul per Skype
LiN-Assistenten-Modul per Skype

Die Auswirkungen durch die COVIT-19 Viren treffen auch die Arbeit der LiN-Arge Mitglieder. Selbstverständlich wurden alle Kursaktivitäten auf z.T. unabsehbare Zeit abgebrochen.

Ebenso ist die Datenerhebung für unsere Fragebogen dadurch unterbrochen.

Vom 20. - 22.3.  hätte unser Frühjahrsmodul in Lingen stattfinden sollen. Dieses für Trainer- und Assistenten getrennt stattfindende Aus- und Weiterbildungstreffen musste ebenso abgesagt werden. Da die Trainerausbildung auf einem 1,5 Jahre dauernden Zyklus von wiederkehrenden Themen basiert, hätte sich für viele unserer Assistenten die Ausbildung um diesen Zeitraum verlängert.

Deswegen dachten die Modulleiter Tatjana Brendel, deren Assistent Ralf Schmidt-Viereck, die ‚Prä-Modul‘-Verantwortliche Caro Kachelski und Heidrun Pickenbrock nach, ob und wie die fast ausschließlich theoretischen Kursinhalte trotzdem vermittelt werden könnten. Wir entschieden uns, das Modul via Skype zu halten. Ab dem 16.3. wurde jeder Abend genutzt, um sowohl Leitungen als auch die Teilnehmer*innen technisch so fit zu machen, dass dieses Experiment gelingen würde und sich alle auf die Inhalte würden konzentrieren können.

Es ist geglückt: von 11 - 18 Uhr am 20.3. und von 9 - 17 Uhr am 21.2. wurden 9 Assistenten von zwei Trainern in Muskel- und Neurophysiologie geschult. Die Assistenten konnten dazu während des 2. Tages ihre Fähigkeiten der Lehre dieses Themas ausbauen.

Lagerung in Neutralstellung im Bachelor-Studiengang Neurorehabilitation

LiN-Trainer Ralf Schmidt-Viereck referierte an der Universität Konstanz
Bereits zum 5ten Mal war „LiN – Lagerung in Neutralstellung“ Thema im „Bachelor-Studiengang Motorische Neurorehabilitation” an der Universität Konstanz (www.neuroreha-studieren.de). Im Rahmen des Moduls „interdisziplinäre Grundlagen“ referierte LiN-Trainer Ralf Schmidt-Viereck zum Thema „Pflege in der Frühphase – Transfer und Lagerung“.

In dem Vortrag wurde neben der Analyse eines gelagerten Patienten die Grundlagen von LiN sowie bereits veröffentlichte Studien und ihre Ergebnisse dargestellt. Bilder und kurze Demonstrationen an den Teilnehmern schafften den Bezug in den praktischen Alltag. Erste Skepsis, dass der Patient sich in einer entsprechenden Position nicht mehr bewegen könne, konnten somit schnell ausgeräumt werden.

Pflegepunkte bei RbP

Vergabe bis auf Weiteres ausgesetzt
Vor Jahren tendierte die berufspolitischen Entwicklung dahin, dass sowohl Pflegende als auch Therapeuten ihre Zusatzqualifizierungen nach der Ausbildung in einem Punktesystem erfassen sollten. Bis dato hat sich keine einheitlich anerkannte Lösung gefunden und es werden z.T. völlig unterschiedliche Punktbewertungen angewendet.

Nachdem wir lange Zeit jährlich Pflegepunkte bei der RbP (Registrierung beruflich Pflegender GmbH) beantragten, haben wir uns jetzt entschlossen, dies von unserer Seite her einzustellen. Es stellte sich heraus, dass die Nachfrage danach äußerst gering ist und im Gegenzug aber der Verwaltungsaufwand hoch.

Wir warten nun die berufspolitische Entwicklung, insbesondere in Bezug auf die Bildung von Pflege- bzw. Therapiekammern ab, um ggf. zu einem späteren Zeitpunkt von diesen Institutionen anerkannte Punkte auszuweisen.

Wir hoffen auf eine unbürokratische Reglung mit Angabe von z.B. Zeitstunden oder Unterrichtseinheiten, die es ohne zusätzlichen Aufwand ermöglichen würde, entsprechende Punkte zu vergeben.

LiN-Workshop auf der ANIM 2020

Großes Interesse an LiN-Positionierung
Die 37. Jahrestagung der ANIM – der Arbeitstagung Neurointensivmedizin – fand in diesem Jahr vom 30. Januar bis 01. Februar in Karlsruhe statt. Es war ein großes Angebot hochkarätiger Vorträge rund um das Themengebiet akuter neurologischer Erkrankungen, deren Diagnostik und Therapie.

Unter anderem hatte der LiN Trainer Josef Martin die Gelegenheit, in einem Workshop interessierten Pflegenden das Thema „Lagerung in Neutralstellung“ näher zu bringen.
Die lauten Nebengeräusche konnten durch den Einsatz von Headset und gut ausgewogener Lautsprecheranlage kompensiert werden, so dass der mit 15 Teilnehmern voll ausgebuchte Workshop für alle hörbar gemacht werden konnte.

Die sehr interessierten Teilnehmer hatten keine oder nur wenig Vorkenntnisse in LiN, nahmen aber die Ideen, die dahinter stecken, wissbegierig auf. An den drei zur Verfügung gestellten Betten mit ausreichend Lagerungsmaterial wurde so auch nach einer ersten Anleitung munter gegenseitig positioniert. Die Teilnehmer fanden die Anwendungsmöglichkeiten für ihren jeweiligen Arbeitsbereich in Einrichtungen aus der gesamten Bundesrepublik für ausgesprochen sinnvoll und hilfreich.

4. CareCampBonn mit LiN-Beteiligung

Das Interesse an der Lagerung in Neutralstellung ist groß
LiN beim CareCampBonn 

Am 27. Januar 2020 fand zum 4. Mal das CareCampBonn statt. Hier konnte die kunterbunte Vielfalt der außerklinischen Intensivpflege interaktiv erlebt werden.

Pflegekräfte, viele Pflegeschüler und deren Lehrkräfte waren mit viel Interesse dabei und ließen sich von den LiN Trainerinnen Mechthild Meiling, Inge Mondry und Monika Rupprecht in LiN in unterschiedlichen Positionen lagern. Besonders die Eigenerfahrung beeindruckte alle sehr und die Annahme, dass sich der LiN-Gelagerte nicht mehr bewegen kann, wurde entkräftet.

Der Stand von LiN und die Demonstrationen waren den ganzen Tag gut besucht. Aufgrund eines herausgegeben Fragebogens für alle Stationen des Care Camps konnten auch die theoretischen Hintergründe beantwortet werden. Im Januar 2021 wird LiN wieder am 5. CareCampBonn teilnehmen.
Weitere Informationen www.carecampbonn.de

Start einer neuen LiN-Studie

Ermittlung von Förderfaktoren und Barrieren bei der Anwendung von LiN
Titelseite des Flyers zur Studie 

Am 1. Januar 2020 startet unser neues Forschungsprojekt. Obwohl die Vorteile von LiN durch mehrere Studien erwiesen sind, zeigt der klinische Alltag, dass LiN nach dem Absolvieren eines Grundkurses nicht immer oder nicht regelmäßig angewendet wird. Hauptziel unserer neuen Studie ist es darum zu untersuchen, wie häufig LiN nach dem Absolvieren einer Schulung tatsächlich im klinischen Alltag durchgeführt wird. Außerdem sollen hilfreiche und erschwerende Faktoren zur Umsetzung im Alltag ermittelt werden.

Dafür werden die Teilnehmer unserer Grundkurse gebeten, an einer Online-Befragung teilzunehmen. Unter Wahrung der Anonymität werden Informationen zu dem beruflichen Werdegang und Umfeld erhoben. Die von der Ethikkommission Münster freigegebene Datenerhebung wird voraussichtlich 1 Jahr dauern. Unter denjenigen, die an der Studie teilnehmen, werden wir 2-malig je 150€, 100€ und 50€ verlosen.

Den Flyer zur Studie können Sie hier als PDF-Datei downloaden.