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Vom 11. bis 13. Mai 2017 fand die REHAB in Karlsruhe statt: www.rehab-karlsruhe.com

Josef Martin, Krankenpfleger und LiN-Trainer, hat an diesen drei Tagen das LiN-Konzept in Karlsruhe vertreten:
An verschiedenen Messe-Standorten (Stände der Asklepios Klinik Bad König, der Hegau Klinik Gailingen und als Workshop beim HW-Studio Verlag - Fachzeitschriften für Geistig und körperlich Behinderte) wurden im ca. 10 Minutentakt Passanten auf einem Multifunktionsrollstuhl im LiN Sitz positioniert. Nach anfänglicher Skepsis, was man mit einer einfachen Steppdecke wohl besonderes machen könnte, war die Empfindung und Stabilität, die dadurch erreicht wurde, für alle verblüffend.
Sitzpositionierung in LiN – manchmal als interessante Abwechslung, manchmal auch als Erholungsphase – immer jedoch mit einem unerwarteten „WOW“ - Effekt für die Probanden!
Vielen Dank an die Firma BHM Rastatt für die zur Verfügung Stellung des Multifunktionsrollstuhls während der Messe.
Ende März fand das Ausbildungsmodul "Neurophysiologie und neuromuskuläre Gesetzmäßigkeiten" für Assistenten und Trainer statt. Nikolaus Gerdelmann, Krankenpfleger und Trainer für LiN übernahm die Rolle des Gastgebers mit einer hervorragenden Organisation im Bonifatius Hospital in Lingen. Vielen Dank an ihn und die Verantwortlichen des Hospitals für die gastfreundschaftliche Aufnahme!

An zwei Tagen wurden die Assistenten von Heidrun Pickenbrock,
Physiotherapeutin und LiN-Trainerin, zu dem spannenden Thema der neuromuskulären Gesetzmäßigkeiten unterrichtet. Die zum Treffen anwesenden Trainer nutzten die Zeit und tauschten sich zu verschiedenen Themen theoretisch und praktisch aus.

In der Mitgliederversammlung am Sonntag wurde Claudia Risthaus als Schriftführerin in den Vorstand gewählt. Vielen herzlichen Dank an Doris Krasser, die bisher diese Aufgabe übernommen hatte, aber aus persönlichen Gründen zurücktreten musste.
Erster Grundkurs in französischer Sprache: Auch in französischer Sprache können nun LiN-Grundkurse angeboten werden.
Anfang Dezember 2016 konnte unser Trainer Ralf Schmidt-Viereck am Tricentenaire asbl in Walferdange, Luxemburg den ersten französischsprachigen Grundkurs "LiN-Lagerung in Neutralstellung" unterrichten. Für 2017 ist bereits ein weiterer Kurs geplant.
 
Nous pouvons à présent également vous offrir des modules de formation de „LiN“ en langue française…
Pour la première fois, en décembre 2016, notre formateur Ralf Schmidt-Viereck a assuré un cours de base de „LiN – mise en position neutre“ à Walferdange au Luxembourg. Les collaborateurs du Tricentenaire asbl en sont sortis ravis tant pour le contenu du module que pour la pédagogie employée par le formateur. Un autre cours est déjà prévu pour 2017.
Am Montag, 16.01.17 fand erstmalig in Bonn ein kleiner Intensivpflegekongress statt. Eingeladen waren Auszubildende der Pflege, Alten- und Krankepflegekräfte sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger. Das Arbeitsfeld Außerklinische Krankenpflege wurde durch Aktionen zum Erleben, Anfassen, Ausprobieren und Mitmachen vorgestellt. Weshalb? Um Pflege zuhause oder in Wohngemeinschaften zu erklären, um direkt zu zeigen was Pflegende in der außerklinischen Intensivpflege erleben.
Die zwei LiN-Trainerinnen und Physiotherapeutinnen Mechthild Meiling und Inge Mondry konnten in diesem Rahmen LiN praktisch am Bett vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen.

Adresse der Veranstaltung: BaseCamp Young Hostel, In der Raste 1, 53129 Bonn
Weitere Infos und Anmeldung unter: www.carecampbonn.de
"Drei Tage lang war die Leipziger Messe in Bewegung – im wahrsten Sinne des Wortes. Insgesamt 16.100 Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Ärzte sowie Sporttherapeuten und -wissenschaftler trafen sich vom 16. bis 18. März zur therapie Leipzig, um neue Therapieansätze und Produkte kennenzulernen oder Altbekanntes zu vertiefen (www.therapie-leipzig.de)."

Im Rahmen der Vortragsforen der  Fachmesse hielt  Doris Krasser,  Ergotherapeutin und Trainerin für   LiN, einen Vortrag  zum Thema "LiN –   Lagerung   in  Neutralstellung: aktuelle, evidenzbasierte  Ergebnisse".  
Sieben Mitglieder des LiN-Arge waren angereist, um Interessierte am LiN-Stand zu lagern und Fragen zu beantworten. Dadurch gab es die Möglichkeit, die verschiedenen Positionierungen zu sehen, selbst zu erfahren und zu erspüren. Erstmalig waren auch Assistenten gekommen, um das Kongressteam zu vervollständigen.
Fazit: "Es war mega laut und wir haben mega viel gelagert. Dabei und durch die interessanten  Fragen habe ich viel dazugelernt."
 
Der LiN-Arge freut sich ab Januar 2017 ein neues, professionell gedrucktes Skript präsentieren zu dürfen.

Um die Jahrtausendwende wurde das LiN–Konzept entwickelt. Seit dieser Zeit unterrichten Pflegende und Therapeuten standardisierte Kurse mit einem gemeinsamen Skript. LiN wurde seitdem durch klinische Erfahrungen weiter entwickelt und verfeinert. Erste wissenschaftliche Untersuchungen und Publikationen sind erschienen.
2016 haben die Mitglieder des LiN-Arge e.V. das gesamte vorhandene Skript und die Arbeitsblätter in zahlreichen Diskussionen vollständig überarbeitet. Wir ließen Graphiken erstellen, die sowohl das Skript bereichern, als auch die Arbeitsblätter noch verständlicher machen.

Das Ergebnis können Sie ab Januar in den Händen halten. Die Kursteilnehmer werden die ausgewiesenen Flächen im Skript für Notizen nutzen und die Arbeitsblätter mit Ihren eigenen Hinweisen ergänzen. Sie können nach dem Kurs die zusätzlichen celophanierten, handlichen Arbeitsblätter als Gedächtnisstütze mit in ihren beruflichen Alltag nehmen.
Am 11. und 12. November 2016 fand das 23. Ausbildungsmodul des Vereins statt. Dazu waren 12 Assistenten, die sich in der Ausbildung zum Trainer befinden, und 14 Trainer angereist. Turnusgemäß stand bei dem Treffen auf dem Programm, die analytischen Fähigkeiten der Assistenten zu schulen. Auch die Trainer widmeten sich dieses Mal erneut diesem Thema und konnten sich bei viel praktischer Arbeit gut inhaltlich austauschen. Da ab 2017 ein einheitlich gedrucktes Skript für die LiN-Grundkurse genutzt werden wird, wurden die Arbeitsblätter für die Positionierungen dabei noch einmal kritisch gemeinsam erprobt.
Vielen Dank an die gastgebende Schön Klinik und an Andrea Stoib, Krankenschwester und LiN-Trainerin in Bad Aibling, für die Organisation des Treffens.

Am Freitag, den 03.03.2017 veranstaltete das Team der Pflegeberatung des Klinikum Ludwigsburg in Zusammenarbeit mit der Pflegedirektion die Fachtagung „Pflegekonzepte in der Vernetzung - voneinander lernen". Schon vor Anmeldeschluss war die Tagung komplett ausgebucht.

Pflegende der Kliniken-Holding nutzten den Austausch mit Kollegen aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus Österreich und Norditalien. Die jeweiligen Vertreter der Pflegekonzepte, Prof. Dr. Zündel von der Hochschule in Bremen für die Basale Stimulation, der Pflegewissenschaftler Hr. Giannis aus Hattingen für Kinaesthetics, die Physiotherapeutin Fr. Pickenbrock, MSc aus Marl für LiN - Lagerung in Neutralstellung und die Pflegepraktikerin im Bobath-Konzept Fr. Jacobs aus dem Klinikum Karlsbad Langensteinbach informierten über die Kernpunkte der jeweiligen Pflegekonzepte. Anschließend stellte Hr. Wolpert vom Klinikum Ludwigsburg die Wirkung der Pflegekonzepte direkt aus der Pflegepraxis vor.

Am Nachmittag begleiteten erfahrene Pflegende aus dem Klinikum Ludwigsburg die Teilnehmer in praxis-orientierten Workshops. Kernaussage der Fachtagung war: Die Pflegekonzepte verstehen sich nicht als reine Pflegetechniken, sondern sie begleiten jeweils alltagsorientiert den zu pflegenden Menschen.  Beispielhaft zwei Rückmeldungen von Teilnehmern der Pflegefachtagung:  "Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, bei der ich viel Tiefgang erlebt habe.", "Gratulation zu dieser Veranstaltung, es hat mich beeindruckt, bin gespannt auf den weiteren Weg." 

Gemeinsam. Mehr. Pflege.
So lautete das Thema des 1. Pflegesymposiums Mittelfranken am 20. September 2016 im Kur- und Kongress Center Bad Windsheim (KKC). „Ein Pflegesymposium von der Basis, für die Basis“ - das war die Vision der Veranstalter.
Margitta Demuth (LiN-Trainerin und Fachkrankenschwester Int/Anä) konnte im Rahmen dieses Symposiums das LiN-Konzept theoretisch und praktisch vorstellen. Zwischen den praktischen Workshops stand Frau Demuth auch für Fragen und Demonstrationen am Informationsstand der häuslichen Intensivbetreuung "Hoffnung für Pflege" zur Verfügung.

Mehr Infos zum Symposium unter: https://www.pflegesymposium-mittelfranken.de/
Der Inten­siv­pfle­ge­kon­gress für Pfle­ge­kräfte: Medi­zi­ni­sche Fort­schritte, tech­no­lo­gi­sche Inno­va­tionen, hand­feste Praxis - Das waren die Themen, denen sich der diesjährige KAI widmete - vor der beeindruckenden Szenerie des Ber­liner Olym­pia­sta­dions.
Hier konnte Sven Stein (LiN-Trainer, examinierter Krankenpfleger) das Thema LiN - Lagerung in Neutralstellung im Rahmen eines Vortrags und eines Workshops präsentieren.

Veranstaltungsort: Olym­pi­scher Platz 3, 14053 Berlin
Datum: 12.-13.Oktober 2016
Infos unter: www.kai-kongress.de
Im Januar 2017 hat der 4. GFO Intensivpflegetag stattgefunden. In diesem Jahr waren auch Workshops durch Experten aus der Praxis für die Praxis dabei. Ziel der Veranstalter dabei war Pflegekompetenz nicht nur durch Pflegetheorien und -wissenschaften zu entwickeln, sondern durch Handlungskompetenz im Pflegealltag.
Handlungsorientierung ist ein wesentlicher Baustein des Pflegeprozesses. Durch aktives Tun im Dialog kann Handlungskompetenz weiterentwickelt werden.

Unter anderem konnte Claudia Risthaus (Krankenschwester und LiN-Trainerin für Grund- und Aufbaukurse) hier das LiN-Konzept in einem Vortrag mit Demonstrationen vorstellen. Hauptthema waren die 135°-Lage und ihre neuromuskulären Aspekte.

Veranstaltungstermin und Ort: Freitag, 27.Januar 2017, Sportschule Hennef
Träger: Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe mbH
Auf einer Stroke Unit wachsen die Anforderungen an Pflegekräfte stetig. Die Arbeit im interdisziplinären Team fordert umfassende und aktuelle Kenntnisse. Für einen Austausch zu diesem Spezialthema fand am 04.05.2016 am Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern eine "Stroke Nurse Fachtagung" statt.
LiN-Trainer Harry Wolpert (Gesundheits- und Fachkrankenpfleger für Intensivpflege sowie Pflegeinstruktor Bobath/BIKA) bekam hier die Gelegenheit LiN - Lagerung in Neutralstellung in einem Vortrag und auch praxisorientiert in einem Workshop vorzustellen. Titel: „Schief und krumm oder individuell und unterstützt?“

Veranstaltungstermin war der 04.05.16  von 8.30 Uhr bis 16.15 Uhr
Flyer unter www.dsg-info.de


Am 4. und 5. März 2016 fand das 22. Ausbildungsmodul des Vereins statt. Dazu waren 8 Assistenten, die sich in der Ausbildung zum Trainer befinden, und 18 Trainer angereist. Turnusgemäß stand bei dem Treffen auf dem Programm, die didaktischen Fähigkeiten der Assistenten  zu schulen. Auch die Trainer widmeten sich dieses Mal erneut diesem Thema. Dabei ist es uns immer wieder wichtig zu vermitteln, wie man die komplexen Inhalte innerhalb eines Kurses klar, strukturiert und kompakt übermitteln kann.
Während der Jahreshauptversammlung des LiN-Arge e. V. am 6. März konnte Frau Andrea Stoib von der Schön Klinik Bad Aibling nach einer intensiven, zweieinhalbjährigen Ausbildung von ihrer Mentorin H. Pickenbrock zur Trainerin ernannt werden.
Care Concept ist ein Produktentwickler aus dem Bereich Dekubitusprophylaxe und Hilfsmitteln für Gesundheitspflege sowie Komfort für pflegebedürftige Patienten. Da sie auf LiN aufmerksam geworden sind, wollen sie eine Decke entwickeln, die den Anforderungen des Konzeptes genügt und gleichzeitig atmungsaktiv, anschmiegsam und flüssigkeitsdicht ist. Während des Trainertreffens in der Schön-Klinik Hamburg Eilbeck wurde der Prototyp eingehend getestet und es wurde Rückmeldung von der Gruppe gegeben, inwiefern die Decke dem Konzept noch nicht genügt.
 
LiN - Lagerung in Neutralstellung kann man jetzt auch bei "DocCheck Flexikon" entdecken.
Unter www.doccheck.com findet man Informationen zur Definition, zum Hintergrund und erste Ideen zur Durchführung von LiN.
Am 27. Februar 2016 fand im Klinikum Chemnitz eine sehr ambitionierte Veranstaltung statt, die durch das Sanitätshaus Allipi organisiert wurde. Bei strahlendem Wetter fanden sich mehr als 100 Interessierte aus der Pflege und Therapie ein. Prof. Klingelhöfer von der Klinik für Neurologie gab zunächst einen umfangreichen und erfrischend verständlichen Überblick über die aktuellsten Behandlungsmethoden bei einem Schlaganfall und klärte über die Prävention eines erneuten Schlaganfalls auf. Frau Dr. Hogrefe von der LMU in München zeigte auf, wie man die Verständigung mit Patienten, die unter sehr schwerer Aphasie leiden, anbahnen kann. Heidrun Pickenbrock referierte zu dem Thema LiN- Lagerung in Neutralstellung bei Patienten mit zentralnervösen Erkrankungen. LiN war vielen Anwesenden noch unbekannt. Mit viel Interesse wurden die Grundlagen von LiN und die Studieergebnisse zu dem Thema aufgenommen. Weitere Themen wie Funktionelle Elektrostimulation und Patientenorientierte Hilfsmittelversorgung folgten. Die ganz Veranstaltung wurde durch die Produktpräsentationen verschiedener Hersteller, die Einblicke in die Versorgungsmöglichkeiten bei Defiziten durch einen Schlaganfall gaben, abgerundet.
Frau Winkler vom Sanitätshaus Allipi bedankt sich bei Frau Pickenbrock für ihr Kommen.

Die zentrale Veranstaltung der Pflegebranche ist ein im Gesundheitswesen einmaliges Treffen des gesellschaftlichen Miteinanders. Mehr als 6.000 Besucher wurden vom 10.-12. März in der Station Berlin zum Deutschen Pflegetag 2016 erwartet: Zahlreiche Experten, Entscheider und Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft, Pflege und Gesellschaft begegneten sich im intensiven Dialog über die Zukunft der Pflege. In diesem Forum präsentierte sich LiN der Fach-Öffentlichkeit und freute sich über einen regen Zulauf mit vielen Fragen und praktischen Demonstrationen an unserem Stand.
Weiter Informationen: deutscher-pflegetag.de

Am 10.12.2015 durften wir bei Bettprofi.de Körperdruckanalysen durchführen. Der Standort Krefeld verfügt über eine in Deutschland relativ einmalige Sensoflex Liegedruck - Messstation. Diese wird normalerweise eingesetzt, um die Druckverteilung eines Menschen im Liegen bei der Kundenberatung zu visualisieren und zu objektivieren und damit die Auswahl einer optimalen Matratze zu erleichtern. Über eine Internetsuche war H. Pickenbrock auf diese Methode aufmerksam geworden. Eine formlose Anfrage führte im September zu einem Kennenlernen mit dem Filialleiter  Herrn Mogar, der ihr die Messmöglichkeiten demonstrierte und sich bereitwillig probelagern ließ. Er stimmte auch dem Vorschlag zu, eine kleine Versuchsreihe durchzuführen, bei der Probanden zum Vergleich in LiN und in herkömmlicher Lagerung liegen würden. Dafür reisten am 10. Dezember drei Mitglieder des LiN - Arge e. V. und zwei freiwillige Probanden nach Krefeld. Sie führten insgesamt 24 Messungen in verschiedenen Positionen durch. Wir sehen den Ergebnissen gespannt entgegen.
Für die freundliche Betreuung während der Untersuchung durch H. Mogar und die unbürokratische Unterstützung und Bereitstellung des Lagerungsmaterials durch die KKEL (Katholische Kliniken Emscher Lippe) möchten wir uns ganz herzlich bedanken.


Ende November fand das Ausbildungsmodul "Neurophysiologie und neuromuskuläre Gesetzmäßigkeiten" für Assistenten und Trainer statt. Monika Kortwinkel, Physiotherapeutin und Torsten Ludwig, Fachkrankenpfleger für Rehabilitation (beide Trainer für LiN ​im Kinderbereich) übernahmen die Rolle der Gastgeber mit einer hervorragenden Organisation im Hegau-Jugendwerk in Gailingen. Vielen Dank an die beiden und die Verantwortlichen des Jugendwerkes für die gastfreundschaftliche Aufnahme!
An zwei Tagen wurden die Assistenten von Tatjana Brendel und Angela Hartnick
, beide Physiotherapeutinnen, zu dem spannenden Thema der neuromuskulären Gesetzmäßigkeiten unterrichtet. Am ersten Tag waren auch die Trainer dabei. Am zweiten Tag teilte sich die Gruppe auf und ein Großteil der Trainer tauschte sich zu verschiedenen Themen theoretisch und praktisch aus.
In der Mitgliederversammlung am Sonntag  wurde eine neue Satzung verabschiedet und C. Dieckmann als Kassenwart in den Vorstand gewählt.
Im Dezember jeden Jahres treffen sich viele deutsche Therapeuten, Rehaärzte und Wissenschaftler aus dem Bereich der Neurorehabilitation auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Neurorehabilitation. Dieses Jahr wurde der Kongress in Kooperation mit der Europäischen Neuroreha-Gesellschaft ausgetragen. Als Kongressort war die Hofburg gewählt, wodurch den Vorträgen ein ganz besonderes Ambiente verliehen wurde.
Die Studie mit der Fragestellung, ob Lagerung einen Einfluss auf Vitalparameter hat, fand so viel Interesse, dass H. Pickenbrock (MSc und Physiotherapeutin) zu einem Vortrag eingeladen wurde. Wir freuen uns sehr, dass wir dadurch Gelegenheit hatten, LiN und unsere Studie vor einem internationalen Publikum zu präsentieren. Titel des Vortrages: Influence of positioning on vital parameters in patients with CNS lesions in the post-acute and chronic state – RCT.
Die in internationalen Pflegekreisen anerkannte und renommierte Fachzeitschrift "Journal of Clinical Nursing" veröffentlichte nun den Artikel über die Effekte von Lagerung auf Blutdruck, Puls und Atemfrequenz  in ihrer Online-Ausgabe. Auch wenn es vorher dazu keine vergleichende Studie zweier Konzepte gab, wiesen Untersuchungen, die der Wirkung auf kurzfristige Positionswechsel nachgingen auch schon in diese Richtung. Aus Copyright-Gründen können wir diesen Artikel hier nicht bereit stellen. Bitte wenden Sie sich bei Interesse über den Kontakt an H. Pickenbrock.

Beim 1. Interdisziplinären Forum Pädiatrische Neurochirurgie hatten Monika Kortwinkel, Physiotherapeutin und Torsten Ludwig, Fachkrankenpfleger für Rehabilitation (beide Trainer für LiN ​im Kinderbereich) die Gelegenheit  das LiN-Konzept mit einem Fachvortrag zu den therapeutischen Effekten von Lagerung auf passive Beweglichkeit, Komfort und Vitalparameter vorzustellen.
Der Vortrag fand am 17. Oktober 2015, 13:30 - 13:40 Uhr im Hörsaal der HNO-Klinik des Universitätsklinikum Tübingen statt. Infos und Gesamtprogramm der Veranstaltung unter:  http://www.forum-kinderneurochirurgie.de

In der pädiatrischen Neurochirurgie wird täglich auf Station, in der Ambulanz und im Operationssaal Interdisziplinarität gelebt. Nicht nur die eng verzahnte Arbeit von Kinderneurochirurgie und den pädiatrischen Disziplinen, sondern auch die enge Kooperation mit Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Kinderchirurgie, Kinderurologie, Kinderorthopädie und vielen mehr ist essentiell für eine erfolgreiche Behandlung der kleinen Patienten. Bis heute treffen sich deutschlandweit die Disziplinen meist nur innerhalb ihrer eigenen Fachgesellschaften zum wissenschaftlichen und klinischen Austausch. Viel zu selten ergeben sich Möglichkeiten für gemeinsame Diskussionen außerhalb der Alltagsroutine und auf nationaler Ebene. Aus diesem Grund soll es zukünftig alljährlich im Herbst das INTERDISZIPLINÄRE FORUM PÄDIATRISCHE NEUROCHIRURGIE geben, um genau diesen Austausch zwischen den Disziplinen zu ermöglichen. Hierdurch soll das Wissen um die Sicht der jeweils anderen Disziplinen gestärkt und die Interdisziplinarität noch mehr zur Selbstverständlichkeit werden. Veranstaltet wird es durch das Universitätsklinikum Tübingen.

Am 04. November 2015 war Sven Stein (Krankenpfleger und LiN-Trainer) mit 2 Workshops beim Pflegesymposium "Pflege aktuell 2015" in Lübeck vertreten. Die Veranstaltung fand am Mittwoch, 04.11. von 08.30 bis 16.00 Uhr im MFC 1, Maria-Goeppert-Str. 1, Lübeck statt.

Infos unter: http://www.uksh.de/Akademie_Fortbildung
Um die Versorgungsforschung für Menschen mit erworbener Schädigung des Nervensystems zu fördern, schreibt die Fürst Donnersmarck-Stiftung, die 1916 von Guido Graf Henckel Fürst von Donnersmarck eingerichtet wurde, seit 2006 alle drei Jahre einen weltweit einzigartigen Forschungspreis aus. Ausgezeichnet werden aktuelle wissenschaftliche Forschungsarbeiten im Bereich der neurologischen Rehabilitation. Mit dem Preis möchte die Stiftung die Entwicklung wirkungsvoller Methoden und Therapien fördern. In diesem Jahr wurden 59 Arbeiten aus 13 Ländern aus vier Kontinenten eingereichte. Prämiert wurden die Arbeiten von Prof. Dr. med. Stefan Knecht aus Meerbusch, Dtl., sowie Prof. James F. Malec Ph. D. und Prof. Jacob Kean Ph. D. aus Indiana, USA. Beide Forscherteams konnten zeigen, dass Neurorehabilitation wirkt. Frau Heidrun Pickenbrock wurde dabei für ihre Arbeit zu "LiN - Lagerung in Neutralstellung - Ein evidenzbasiertes Lageurngskonzept für Menschen mit Schädelhirnverletzungen" belobigt.
Die Preisverleihung hat am 20.11. 2015  im P.A.N. Zentrum in Berlin statt gefunden. Am Abend vorher konnten die ausgezeichneten Wissenschaftler den erweiterten Kuratoriumskeis bei einem kleinen Empfang kennen lernen.
Am 21.09.2015 hat der 6. Murnauer Intensivpflegetag stattgefunden. In diesem Jahr waren auch Workshops durch Experten aus der Praxis für die Praxis dabei. Ziel der Veranstalter war Pflegekompetenz nicht nur durch Pflegetheorien und -wissenschaften zu entwickeln, sondern durch Handlungskompetenz im Pflegealltag. Handlungsorientierung ist ein wesentlicher Baustein des Pflegeprozesses. Durch aktives Tun im Dialog kann Handlungskompetenz weiterentwickelt werden.

Unter anderem hat Margitta Demuth (LiN-Trainerin/ FKS Int./Anä.) hier das LiN-Konzept in drei einstündigen Workshops vorgestellt. Themen waren "Grundsätze von LiN" und die praktische Demonstration einzelner Positionen.

Veranstaltungstermin und Ort waren: 21.09.2015, 8.45-17.00 Uhr; Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Murnau, Professor-Küntscher-Straße 8, 82418 Murnau
Am 18. September 2015 hat Josef Martin (LiN Trainer, Krankenpfleger - Kinästheticstrainer EKA, Praxisbegleiter Basale Stimulation) am Fachtag "Ethik geht uns alle an" einen Workshop zum Thema "LiN bei schwerbetroffenen Menschen, z.B. Wachkoma" gehalten. Dabei erhielten Besucher der Fachtagung die Möglichkeit die LiN - Lagerung bei sich selbst kennen zu lernen oder sich einfach nur darüber zu informieren. Veranstalter des Fachtages war JuBiKo.
Unter dem Motto „JuBiKo trifft…“ veranstalten die Initiatoren des JuBiKo im Wechsel zum Fachkongress in Speyer einen Fachtag zu pflegerelevanten und aktuellen Themen – jedes Mal zu Gast bei einer anderen Pflegeeinrichtung. Diesmal traf JuBiKo im September 2015 auf das Caritas-Altenzentrum St. Bonifatius in Limburgerhof. Unter dem Motto „Ethik geht uns alle an!“ stand der Umgang mit ethischen Grundsätzen im beruflichen Praxisalltag im Mittelpunkt.

Veranstaltungstermin und -ort waren:
  • 18. September 2015, LiN-Workshop: 10:00 bis ca 16:00 Uhr
  • 67117 Limburgerhof; Caritas Altenpflegezentrum St. Bonifatius
  • Informationen unter: www.ju-bi-ko.de/trifft/

Am 17. Juni 2015 konnte Heidrun Pickenbrock, MSc und Physiotherapeutin das LiN-Konzept einer großen Gruppe von Mitarbeitern der Asklepios Kliniken Schildautal vorstellen. Das Interesse der Kliniken wurde durch die Veröffentlichung im Dt. Ärzteblatt geweckt.

Um 13 Uhr versammelten sich rund 80 Ärzte, Pflegende und Therapeuten der gesamten Klinik, um sich aufmerksam zu dem Thema zu informieren. Nach dem 45-minütigen Vortrag versammelten sich nochmals rund 35 Pflegende und Therapeuten insbesondere aus dem Bereich der Frührehabilitation, um sich praktisch zeigen zu lassen, wie LiN durchgeführt wird.

Da die Rückenlage sich besonders eignet, die Stabilisierungstechniken des Stopfen und Modellieren zu demonstrieren, wurde diese zunächst von H. Pickenbrock durchgeführt. Anschließend wurde sie gebeten, die im Alltag so häufig genutzte 30° Seitenlage zu zeigen. Trotz der großen Gruppe entspann sich eine angeregte Diskussion.
Zur Feier des 50. Jubiläums der Weiterbildungsstätte Intensivpflege des Klinikum Ludwigsburg fand am 12.06.2015 ein Symposium zur Fachkrankenpflege statt. Daran nahmen über 100 geladen Gäste, Ehrenredner und Intensivpflegekräfte teil. Pflegefachliche Vorträge beschäftigten sich mit der Postreanimationsbehandlung, dem Ernährungsbedarf von Intensivpatienten, Lungenversagen und Ecmo-Therapie sowie der Positionierung und Frühmobilisation.
LiN-Trainer Harry Wolpert vom Klinikum Ludwigsburg verdeutlichte in seinem Vortrag die Wichtigkeit einer angepassten Lagerung vor der eigentlichen Frühmobilisation.


Am 25.7.2015 startete im Rahmen einer regelmäßig stattfindenden ganztägigen Fortbildungsreihe um 9.00 Uhr das Update Neuroreha 2015 in der Schmieder Klinik, Allensbach. Referenten aus ganz Deutschland sprachen zu Themen wie Elektrostimulation bei Dysphagie, Rehabilitation bei Multipler Sklerose, Bedeutung von Bewegung, kognitive Langzeitfolgen nach Sepsis, aktuelle Aspekte der Parkinson-Therapie, aktuelle und zukünftige Behandlungsmöglichkeiten des Querschnittsyndroms. In diesem Rahmen sprach H. Pickenbrock zu dem Thema "Lagerung in der Neurologie". Die meisten der rund 100 Teilnehmer harrten bis zu diesem letzten Vortrag aus. Da keine Rücksicht mehr auf nachfolgende Redner genommen werden musste, ließ der Moderator Prof. Liepert im Anschluss zahlreiche Fragen, Anregungen und Diskussionspunkte insbesondere zu LiN zu.
Anlässlich des Tages gegen den Schlaganfall, 1999 initiiert von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, richtete das Sanitätshaus Alippi in Zusammenarbeit mit der IHK Zwickau und dem Gesundheitsnetz Zwickau am Samstag, den 30. Mai 2015 den Thementag "Schlaganfall“ aus. Die Fachvorträge befassten sich vornehmlich mit neueren Erkenntnissen und Methoden zur Therapie und Rehabilitation nach Schlaganfall sowie pflegerelevanten Themen. Nach jedem Vortrag war Zeit für Fragestellungen und Diskussionen eingeplant. In diesem Rahmen hat die Physiotherapeutin und LiN-Trainerin Romy Will einen 30 minütigen Vortrag zum Thema "LiN bei Patienten mit neurologischen Erkrankungen" gehalten.
Umrahmt und unterstützt wurde die Veranstaltung von Produktpräsentationen verschiedener Hersteller, die Einblicke in die Versorgungsmöglichkeiten bei Defiziten durch einen Schlaganfall geben sowie therapeutische Hilfsmittel vorstellen. Eingeladen waren Hausärzte, Therapeuten, Pflegefachkräfte, Vertreter von Krankenhäusern,  Rehakliniken und Krankenkassen.
30. Mai 2015, 9.00 – 14.30 Uhr, Veranstaltungsort: Sanitätshaus Alippi, Leipziger Straße 160, Zwickau
Weitere Informationen unter: www.rehavital.de
Auf der 3-Länderkonferenz konnten Pflegefachpersonen, Pflegewissenschaftler/innen, -manager/innen und –pädagog/innen laufende und abgeschlossene Projekte, Modellvorhaben und wissenschaftliche Arbeiten in Form von Referaten oder Posterpräsentationen einem breiten Publikum präsentieren. In diesem Rahmen hatten Monika Kortwinkel, Physiotherapeutin und Torsten Ludwig, Fachkrankenpfleger für Rehabilitation (beide Trainer für LiN ​im Kinderbereich) die Gelegenheit das LiN-Konzept mit einem Fachvortrag zu den therapeutischen Effekten vorzustellen.

Die Konferenz versteht sich als Plattform zum Austausch von wissenschaftlichen Erkenntnissen und zur Förderung des Dialogs zwischen den ReferentInnen und TeilnehmerInnen. Gleichzeitig soll die Vernetzung im deutschen Sprachraum und der Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die pflegerische Praxis gefördert werden. Zu den Themenschwerpunkten für 2015 zählten:

  • Pflegequalität entwickeln und messen
  • Therapeutische Effekte von Pflege
  • Ethisch handeln in der pflegerischen Versorgung
  • Erfolgreich in der Pflege forschen.
Veranstaltungstermin und -ort waren: 20. bis 22. September 2015, Konzil Konstanz, Hafenstraße 2 | D-78462 Konstanz
www.konzil-konstanz.de oder www.3-laenderkonferenz.eu
Monika Kortwinkel, Physiotherapeutin und Torsten Ludwig, Fachkrankenpfleger für Rehabilitation (beide Trainer für LiN ​im Kinderbereich) konnten LiN auf der REHAB in Karlsruhe präsentieren. Unter dem Titel "Lagerung in Neutralstellung - ein Positionierungskonzept im Blickwinkel der Teilhabe" haben sie LiN am 24.04.2015 im Rahmen eine 30 minütigen Vortrages im Forum "Marktplatz Gehirn" vorgestellt.

Beim Ergotherapie-Kongress vom 1. bis 3. Mai 2015 in Bielefeld hatte Mares Woltering, Ergotherapeutin und Trainerin für LiN gleich zwei Aufgaben übernommen. Schon fast aus Tradition leitete sie zum inzwischen vierten Mal am Freitag den 01. Mai 2015 von 16.30 - 18.00 Uhr einen Workshop, dieses Mal mit dem Titel "LiN - Lagerung in Neutralstellung, Lagerung aus einer neuen Sicht kennenlernen". Zusätzlich war sie eingeladen, einen Vortrag zum evidenzbasierten Konzept "LiN - Lagerung in Neutralstellung" zu halten. Der Kongress findet jährlich statt  und bietet nicht nur für alle Tätigen im Bereich der Ergotherapie, sondern auch für Fachpersonal und Angehörige verschiedenster angrenzender Berufsgruppen eine Plattform zum Austausch von wissenschaftlichen und alltagsbezogenen Fakten und Informationen. Er stand in diesem Jahr unter dem Motto "Neues entdecken!". Weitere Infos unter: www.dve.info/aus-und-weiterbildung/kongress/2015.html

Im Rahmen des erstmalig dreitägig stattgefundenen Deutschen Wundkongress und Bremer Pflegekongress leitete Heidrun Pickenbrock, MSc am 8. Mai 2015 den 90 minütigen Workshop  "LiN - Lagerung in Neutralstellung im Kontext von evidenzbasierten Grundlagen". Nach Absprache mit den rund 80 TeilnehmerInnen sollte insbesondere deutlich gemacht werden, wodurch sich LiN von herkömmlicher Lagerung unterscheidet, bzw. inwiefern bei LiN ähnliche Prinzipien wie in der herkömmlichen Lagerung angewendet werden. Obwohl es sich für einen Workshop um eine außerordentlich große Gruppe handelte, entspannten sich immer wieder Diskussionen und es wurden zahlreiche vertiefende Nachfragen gestellt. Einigen Teilnehmern schien es wichtig, den anderen Teilnehmern von ihren eigenen guten Erfahrungen mit LiN - auch wenn es sich hier ja um Einzelfälle handelt - zu berichten. Nach der Veranstaltung verabschiedeten sich viele mit dem Vorsatz, in der nächsten Zeit vermehrt auf die Stellung der Körperabschnitte zueinander zu achten und den Fokus doch auch wieder mal mehr auf den Körper unter der Decke zu lenken.
Vom 19.-21. März 2015 fand in Leipzig die "Therapie"-Messe statt, wo zahlreiche Mitglieder des LiN-Arge an den Messetagen an unserem Stand zur Verfügung standen, um Fragen zur Lagerung / Positionierung zu beantworten. Besonderes Interesse fand dazu die Möglichkeit, sich selber in LiN lagern zu lassen und wahrnehmen zu können, wie bequem und stabilisierend sich LiN anfühlt. Im Rahmen des Kongresses referierte die LiN-Trainerin Angela Hartnick am 19.03.2015 von 11.00-11.30 Uhr über die "Effekte von LiN - Lagerung in Neutralstellung; Präsentation der Effekte auf passive Beweglichkeit, Komfort und Vitalparameter". 
Am letzten Märzwochenende fand das diesjährige 1. Ausbildungsmodul für    Assistenten und Trainer statt. Dieses Mal stand es ganz unter dem Motto praktische Üben aneinander und an Patienten. Claudia Dieckmann, die im Klinikum Ost auf der Frührehabilitationsstation arbeitet, konnte es uns ermöglichen, den Konferenzraum des Hauses inklusive 8 Betten zum Üben zu benutzen. Außerdem konnten wir dreimal in den zwei Tagen Patienten auf der Frührehabilitationsstation lagern. Es erstaunt uns immer wieder, mit wie viel Konzentration und Ausdauer wir uns miteinander austauschen, uns gegenseitig Tipps geben und jeden von des anderen Erfahren profitieren lassen. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden Iris Gebert aus der Schmiederklinik Heidelberg und Gerd Wedemeyer aus der Viapallia in Hamburg zur Trainerin bzw. Trainer für LiN ernannt.
Bei den Vorstandswahlen wurden H. Pickenbrock, D. Krasser, E. Beck und J. Martin in ihrem Ämtern bestätigt. C. Dieckmann und A. Hartnick werden den Vorstand in den nächsten vier Jahren ergänzen.

Mit dem Editorial "Wie evidenzbasiert ist die Lagerung von Patienten mit neurologischen Erkrankungen" von Prof. Dr. med. J. Liepert wird ​in der dritten Ausgabe 2015 des Deutschen Ärzteblatts zunächst in das Thema Lagerung eingeführt. Er schreibt: "Die Arbeit von Pickenbrock et al. sollte in Anbetracht bisher nicht festgestellter Nebenwirkungen bereits jetzt dazu ermutigen, nicht gehfähige Patienten mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems unter sorgfältiger Beobachtung in Neutralstellung zu lagern." In der Originalarbeit "Lagerung von Patienten mit zentral-neurologischen Erkrankungen: Randomisierte kontrollierte Multicenterstudie zur Evaluation zweier Lagerungskonzepte" von Pickenbrock H., Ludwig VU, Zapf A. und Dressler D. werden nun erstmalig und für eine breite Öffentlichkeit die Ergebnisse bezüglich passiver Beweglichkeit und Komfort in deutscher Sprache vorgestellt. In etwa 14 Tagen erscheint dieser Artikel dann auch im Deutschen Ärzteblatt International in Englisch.

Wie geplant pünktlich zum Jahreswechsel 14/15 haben wir unsere neue Website online schalten können. Mit der Unterstützung des Programmierers Daniel Döppner und der Designerin  Janina Sitzmann haben wir die Seite nicht nur noch ansprechender gestaltet. Auch Frau Sylvia Willax und Dr. Heinz-Dieter Oelmann haben mit ihren professionellen Fotos dazu beigetragen. Wer weitere Fotos dieser beiden bewundern möchte, möge die Verlinkung im Namenszug benutzen. Zusätzlich sind die meisten Informationen hiermit auch für englisch-sprachige Interessierte zugänglich.

Im häuslichen Umfeld besteht zum Thema Lagerung oftmals eine große Unsicherheit. Deshalb hat sich der LiN-Trainer Sven Stein auf diesem Gebiet spezialisiert. In Schulungen in der häuslichen Umgebung wird mit allen am Pflegeprozess beteiligten Personen nach Wegen zur Optimierung des persönlichen Alltags gesucht. Dabei werden neben dem Basisbaustein "LiN-Lagerung in Neutralstellung® " auch Lösungsansätze zu evtl. bestehenden Problemen im pflegerischen Handeln, in der therapeutischen Gestaltung von Pflege oder auch im organisatorischen Bereich erarbeitet.
Die Kosten der häuslichen Pflegeschulung werden von den meisten Pflegekassen getragen! Weitere Informationen finden sie unter:  www.stein-pflegeschulung.de
Diesjährig fand vom 4. bis 6. Dezember die 5. gemeinsame Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurorehabilitation e. V. und der Deutschen Gesellschaft für Neurotraumatologie und Klinische Neurorehabilitation e. V. in der Stadthalle Singen statt. H. Pickenbrock, MSc wurde eingeladen, innerhalb des Symposiums "Therapeutische Pflege" am 5. Dezember von 13:30 - 15:00 Uhr über das Thema "Lagern – Positionieren. Was ist „evident" im Bereich der akuten und rehabilitativen Behandlung in der Neurologie?" zu referieren. Danach waren sich alle Teilnehmer einig, dass dringender Forschungsbedarf besteht.
Vom 31. Oktober bis 02. November 2014 fand das Herbsttreffen des LiN-Arge e. V. im Marienkrankenhaus in St. Wendel statt. Freitag und Samstag des Moduls standen unter dem Motto "Didaktik" - hier wurden einerseits den sich in der Ausbildung zum LiN®-Trainer befindlichen Assistenten durch H. Pickenbrock Möglichkeiten zur Unterrichtsgestaltung vermittelt und andererseits konnten sich auch die anwesenden LiN®-Trainer zum Thema "Lehren" austauschen, sich in verschiedenen Vortragsweisen und der Vermittlung von Positionierungen üben und gegenseitig unterstützen. Am Sonntag fand die Mitgliederversammlung des LiN-Arge e. V. statt.
Im Rahmen des Moduls wurde Ralf Schmidt-Viereck nach erfolgreicher Absolvierung der Ausbildung zum Grundkurs-Trainer für LiN - Lagerung in Neutralstellung® ernannt.
 
LiN - Lagerung in Neutralstellung® wurde erstmals in das diesjährige Programm des MAIK aufgenommen - ein Fachkongress für alle Berufsgruppen, die im Bereich der außer-klinischen Intensivversorgung tätig sind. Am 24. und 25. Oktober 2014 erhielten nicht nur Angehörige des medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Arbeitsfeldes sondern auch Experten des Sozialrechts, Leistungsträger und Medizintechniker aktuelle und fundierte Informationen zum Arbeits-alltag. Im Rahmen eines Workshops am 25. Oktober (9.00 - 10.30 Uhr, Forum 10) stellten die bei-den LiN®-Trainer Margitta Demuth und Sven Stein das evidenzbasierte Konzept LiN® und seine Möglichkeiten vor und präsentierten die Ergebnisse der aktuellen randomisiert, kontrollierten Studie zur Positionierung. 
Der diesjährige Pflegekongress am 26. September 2014 im Verbundskrankenhaus Bernkastel / Wittlich stand ganz in Zeichen von "LiN - Lagerung in Neutralstellung®". Die Auswahl der anwesenden Referenten spiegelte deutlich den interdisziplinären Charakter des LiN®-Konzeptes wider. Frau H. Pickenbrock, Physiotherapeutin, berichtete im Rahmen der Präsentation der aktuellsten LiN®-Studie über die Effekte von LiN® verglichen mit konventioneller Lagerung. Der Logopäde K. Hansen referierte über den Zusammenhang von aufrechtem Sitzen und der Schluckfähigkeit. Die Effekte von LiN® auf Patienten der Intensivstation wurden von Herrn E. Berg, Krankenpfleger, untersucht und im Rahmen der Veranstaltung wurden die Ergebnisse dieser Erhebung vorgestellt. Frau B. Gertz zeigte aus ergotherapeutischer Sicht auf, wo diese Berufsgruppe die LiN®-Lagerung in ihrem Arbeitsfeld unterstützend integrieren kann. Workshops am Nachmittag ermöglichten es den Teilnehmern nach den Vorträgen und Diskussionen im ersten Teils des Kongresses nun, LiN® selbst zu erfahren und zu üben. Anbei der Flyer mit genaueren Informationen. 
Seit September 2014 fand im Klinikum Ludwigsburg in einer Kooperation des Pflegeberatungsteams Basale Stimulation und der DAK erneut eine Angehörigenschulung unter dem Motte "Pflege zu Hause leichter gemacht" statt, in der sich einer der fünf Schulungstermine den Grundlagen zum Thema "LiN - Lagerung in Neutralstellung®" widmet. 
Die Angehörigenschulung setzte sich aus fünf Unterrichtsblöcken zusammen, die jeweils samstags in der Zeit von 9 – 12 Uhr im Klinikum Ludwigsburg, Schule für Pflegeberufe, Meiereistraße 1 in 71640 Ludwigsburg stattfanden. 
Weitere Informationen zur Veranstaltung: 
Am 26.-31. Mai fand der 19. Europäische Kongress für Physikalische und Rehabilitative Medizin in Marseille statt. Die Bewerbung um einen Vortrag über die Lagerungsstudie war angenommen worden. So fand sich Heidrun Pickenbrock am 18. Mai in der Session Schlaganfall II in dem größten Plenarsaal des Kongresses vor einem entsprechend großen Publikum wieder. Wohlwollend wurden das Design und die Ergebnisse der Studie kommentiert. Erstaunen wurde geäußert, dass sich nach nur 2 Stunden Liegen ein Unterschied von mehr als 10° passive Beweglichkeit in den Hüften und Schultern zwischen den Patienten, die konventionell liegen und denen, die in LiN liegen, ergeben. 
Zum 60-jährigen Bestehen des DVE (deutscher Verband der Ergotherapeuten) stand der diesjährige Kongress vom 23.-25. Mai unter dem Motto "ergotherapie 6.0". LiN® ist hier seit Jahren vertreten. Wieder leitete Mares Woltering am 24. 5. vom 9:00 bis 10:30 Uhr den Workshop "​LiN - Lagerung in Neutralstellung®: Ein Update zum Thema Lagerung".
Erstmalig war der LiN-ArGe e.V. auch mit einem Messestand vertreten. Interessierte konnten sich dort verschiedene Positionen in LiN® zeigen lassen und mit unseren Trainern über das Thema Lagerung diskutieren. Unsere Trainer vor Ort hatten alle Hände voll zu tun, denn ständig besuchten Interessiere unseren Stand und ließen sich dort lagern. Bei der Posterpräsentation stellte Doris Krasser unsere Studie vor. 

Vom  8. - 12. April 2014 fand in Istanbul der World  Congress  of Neuro Rehabilitation statt.
Vor einem großen internationalen Publikum konnte Heidrun Pickenbrock, MSc die Ergebnisse der Lagerungsstudie vorstellen. Während der Posterpräsentation diskutierte sie mit Teilnehmern aus vielen unterschiedlichen Ländern, die sich mit großem Interesse die Vorgehensweise bei LiN erklären ließen. Teilnehmer aus Skandinavien konnten "konventionelle" Lagerung, die als Kontrollgruppe gedient hatte, nicht einordnen. Sie argumentierten, dass LiN doch konventionell sei, denn sie würden doch immer so lagern. Somit scheint dieses Lagerungskonzept dort inzwischen weit verbreitet zu sein.

Hier finden Sie das Poster: 'in English', in deutscher Übersetzung
Das Therapie- und Fachpflegezentrum VIAPALLIA in Wedel hat im Dezember 2013 damit begonnen LiN® ​für neurologisch schwer betroffene Patienten der Phase F zu etablieren. Die Einrichtung hat dafür zwei LiN®-Grundkurse im Haus durchführen lassen und insgesamt 17 Mitarbeiter geschult. Zusätzlich wird die Therapieleitung zum Trainer für Lagerung in Neutralstellung® ausgebildet. Seit März 2014 begleitet Herr Wedemeyer täglich das Therapie- und Pflegepersonal bei den Lagerungen im Alltag, um es zu unterstützen und anzuleiten. Nach Abschluss seiner Ausbildung zum LiN® -Trainer soll er in Theorie- und Praxisblöcken weiteres Personal – intern sowie extern – schulen. Mittelfristig wird die VIAPALLIA somit als Ausbildungszentrum für LiN® im Bereich Wachkoma im Norden Deutschlands fungieren.​

Vom 21. - 22. März  fand das Ausbildungsmodul "Neuro- und Muskelphysiologie" in Haltern am See statt. Hier lernten die Assistenten des LiN®-ArGe e. V. neuro- und muskelphysiologische Grundlagen, die als Basis für das LiN®-Konzept dienen. Parallel hierzu trafen sich die Trainer der Arbeitsgemeinschaft im St. Barbara Hospital in Gladbeck, wo sie mit dem LiN®-Trainer Josef Martin, der gleichzeitig Kinaesthetics-Trainer ist, Schnittstellen und Widersprüchliches der beiden Konzepte erarbeiteten. Hinzu kam ein erneuter praktischer Erfahrungsaustausch, dieses Mal insbesondere für die Postionen 30°-Seitenlage, 135°-Bauchlage und stabiler Sitz im Bett.
Auf der Mitgliederversammlung am 23. März wurde Manuela Geissmann-Kulisch als zweite Trainerin in der Schweiz und wurden Monika Kortwinkel und Torsten Ludwig als erste Trainer für LiN® ​im Kinderbereich ernannt.
 

Bild links: Vorbereitung zum "stabilen Sitzen im Bett": Inge Mondry zeigt den Trainern exemplarisch an Romy Will die Anlage eines speziellen Bauchtuch zur Stabilisation eines sehr instabilen Rumpfes.
Bild rechts: Heidrun Pickenbrock ernennt Manuela Geissmann-Kulisch zur Trainerin für LiN® ​und Monika Kortwinkel und Torsten Ludwig zu Trainern für LiN® ​im Kinderbereich.

Ende März 2014 wird Claudia Risthaus LiN® in einer Beatmungs-WG des Casacura Pflegedienstes einführen. Bei dieser alternativen Wohnform für intensivpflegebedürftige Patienten stehen insgesamt sechs Betten zur Verfügung, die auch verübergehend zur Entlastung der versorgenden Angehörigen in Anspruch genommen werden können. Das gesamte Team der Beatmungs-WG wird in mehreren Blöcken sowohl theoretisch als auch praktisch in das Konzept LiN - Lagerung in Neutralstellung® eingeführt und im Alltag bei den Lagerungen begleitet. Zwei Mitarbeiter des Pflegedienstes sind bereits nach LiN® geschult.
Zu Beginn des Jahres 2014 erschienen gleich zwei Artikel zur Lagerung:
In der Pflegezeitschrift beschreibt E. Schlesselmann in ihrem Artikel "Entspannungszeiten fördern Beweglichkeit und Konzentration - Erholsame Ruhepausen für Hochaltrige in der Langzeitpflege" drei Interventionen für Patienten mit hohem Pflegebedarf, um die aktivitätsfreie Zeit zu gestalten. Dieser Zeitraum soll so sein, dass er erholsam ist und nicht zu Sekundärschäden führt.
H. Pickenbrock, V. Ziegler und D. Dressler geben in "Basismaßnahmen mit Tücken - Lagerungstherapie in der Neurologie", erschienen in Die Schwester Der Pfleger, einen Überblick über evidenzbasierte Lagerungsprinzipien.
Beide Verlage erlauben freundlicher Weise die online-Veröffentlichung auf unserer Website.
Vom 8. bis 12. April 2014 findet der World Congress of Neurorehabilitation WCNR in Istanbul statt. Da die Kurzfassung unserer Studie die Auswahlkommission überzeugte, wird die Studie innerhalb der Posterführung am 11. April durch H. Pickenbrock, M.Sc. vorgestellt.
Im Rahmen des Symposiums "Interdisziplinäre Zusammenarbeit: gleiches Ziel, verschiedene Wege" am 15. März 2014 in der Klinik Maria Frieden in Telgte stellt die LiN®-Trainerin Birgit Gertz innerhalb eines Workshops den stabilen Sitz im Bett nach dem LiN®-Konzept  als Grundlage für Aktivität im Sitz bei schwerbetroffenen Patienten vor. Weitere Themen der umfangreichen Tagesveranstaltung sind therapeutische Aspekte der Frührehabilitation, Behandlungskonzepte der Schmerztherapie und Besonderheiten der Therapie bei Menschen mit Demenz.
Vom 6. bis  8. Mai 2014 findet die etablierte Fachmesse PFLEGE & REHA für die Bereiche Altenpflege, Krankenpflege und Rehabilitation in Stuttgart statt und versteht sich als Präsentations-, Diskussions- und Fortbildungsplattform. In diesem Rahmen hält Harry Wolpert (Trainer für LiN®, Fachkrankenpfleger für Intensivpflege, Pflegeinstruktor Bobath (BIKA), Weiterbildungsleiter und Praxisbegleiter für Basale Stimulation in der Pflege) sowohl einen Vortrag als auch leitet er einen Workshop zu dem Thema "Pflege 'Sauber und Satt' oder 'Fördernd und Unterstützend' ".
Von Freitag, dem 11. bis Sonntag, dem 13. Oktober 2013 konnten 25 Trainer und Assistenten die generöse Gastfreundschaft der Neurologischen Klinik in Bad Neustadt/Saale sowohl bei dem Ausbildungsmodul "Befund-orientierte Lagerung in Neutralstellung®" als auch bei der Mitgliederversammlung genießen. Freitag und Samstag umfassten das Praktizieren der unterschiedlichen Positionen aneinander und auch an Patienten, die sich zur Verfügung gestellt hatten. Hierbei ermöglichen Lagerungsübungen am Gesunden das geduldigen Wiederholen von Lagerungsschritten, um so bestimmte, schwierigere Handlungsabläufe zu verfeinern. Das Praktizieren der Lagerung am Patienten dient dem befundorientierten, klinischen Denkprozess einschließlich der Entscheidungsfindung, welche Position nötig ist und wie diese angepasst werden muss, um die Rehabilitation auch in der Therapie-freien Zeit zu unterstützen.
Die Mitgliederversammlung am Sonntag stand ganz im Zeichen der Präsentation der Ergebnisse der durch uns durchgeführten Studie.
Sowohl die Saale-Zeitung als auch die Pressestelle der Neurolgischen Klinik Bad Neustadt/Saale berichtete in einem Artikel von unserem Konzept.
Am 20. September 2013 wurden erste Ergebnisse unserer Lagerungsstudie im Rahmen einer Posterpräsentation bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Dresden präsentiert.
Am 13. Dezember 2013 wurde die Studie dann auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurorehabilitation (DGNR) im Rahmen einer Vortragsreihe vorgestellt.
Auf der Arbeitstagung NeuroIntensivMedizin (ANIM), die vom 22. bis 24. Januar 2014 in Hannover tagte, hat H. Pickenbrock Gelegenheit, ausführlich zu dem Thema "Evidenzbasierte Effekte bei Lagerung" zu sprechen. Dies erfolgte am 24. Januar in der Sitzung "Rehabilitation", H. Pickenbrock geleitet wurde.
Der Fachausschuss Neurologie des DVE lädt am 15. und 16. November 2013 zur Fachtagung "Ergotherapie sucht Topmodelle - Theorie und Praxis aktuell" in der BG-Universitätsklinik Bergmannsheil in Bochum ein. Unser Verein wird mit einem eigenen Stand gerne auf Fragen von Teilnehmern eingehen.
Im September 2012 konnte der LiN®-ArGe e. V. die Rekrutierung von Patienten für die Lagerungsstudie abschließen. Zunächst einmal gilt allen Patienten, die sich bereit erklärten, teilzunehmen unser Dank und ebenso wie denjenigen, die in Stellvertretung für ihren schwer betroffenen Betreuten, einer Teilnahme zustimmten.
Wir wollten untersuchen, inwiefern die Lagerung einen therapeutischen Effekt auf schwer betroffene Menschen mit einer neurologischen Erkrankung hat. Hierfür wurden die Patienten zufällig einer konventionellen Lagerung oder einer LiN® -Lagerung zugeordnet, in der sie für zwei Stunden verblieben. Vor und nach der Lagerung wurde die passive Beweglichkeit der Hüft- und Schultergelenke untersucht. Nach der Lagerung wurden diejenigen Patienten befragt, die antworten konnten, wie bequem sie die Lagerung empfunden haben. Die Daten der 218 Patienten werden zur Zeit noch ausgewertet und sollen dann veröffentlicht werden. Schon jetzt ist abzusehen, dass nur LiN® einen Effekt erzielen konnte. Es kommt zu einer Zunahme der passiven Beweglichkeit und die Patienten empfinden diese Lagerung als deutlich komfortabler. Die Studie wurde im Deutschen Register für Klinische Studien registriert. Weitere Informationen finden Sie hier in  Deutsch und Englisch.
Der LiN®-ArGe e. V. ist nun bei der Registrierungsstelle beruflich Pflegender angemeldet. Somit können die ab Mai 2013 in den LiN® ​-Kursen erworbenen Fortbildungspunkte durch die registrierten Pflegenden auch selbstverantwortlich eingereicht werden.
Ab Oktober finden im Klinikum Ludwigsburg vier Veranstaltungen zur Angehörigenschulung statt. Das Thema ist "Pflegen zu Hause leichter gemacht - Pflegekonzepte helfen". Entsprechend dem Wort "Konzept", abgeleitet vom Lateinischen "concipere" (zusammenfassen), erfahren Angehörige während des Seminars die Situation der zu pflegenden Menschen besser einzuschätzen. Sie erhalten angepasste Möglichkeiten aus den verschiedenen Pflegekonzepten, um die Pflege ihrer Angehörigen zu Hause leichter zu gestalten. Es werden Informationen aus den Bereichen der Basalen Stimulation, des Bobath-Konzepts und von LiN® vorgestellt. In klinik.aktuell, der Zeitschrift der Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim, finden Sie auf Seite 8 weitere Informationen hierzu.
Vom 08. bis 10. März 2013 fand das Frühjahrstreffen des LiN®-ArGe e. V. in Neresheim statt, wo die Arbeitsgemeinschaft zum wiederholten Male im SRH Fachkrankenhaus eingeladen war. Unter der Leitung von Heidrun Pickenbrock, M.Sc., arbeiteten 21 LiN®-Trainer und neun Trainer in Ausbildung miteinander, um ihre didaktischen Fähigkeiten weiter zu verbessern. Zudem konnten wir die Ernennung von Tatjana Brendel und Angela Hartnick zu Aufbaukurs-Trainern, von Birgit Gertz und Marigitta Demuth zu Grundkurs-Trainern und den Abschluss von Doris Krasser zum Master of Science (M.Sc.) in Neurorehabilitation feiern.
Am Sonntag wurde während der Jahreshauptversammlung des Vereins auch ein neuer Vorstand gewählt. Diesem gehören an: Heidrun Pickenbrock, M.Sc., (1. Vorsitzende), Nicola Oßwald (2. Vorsitzende), Doris Krasser (Schriftführerin), Elke Beck (Kassenwartin), Josef Martin und Denis Hoffmann (beide Beisitzer).
Unter dem Motto "Einfach handeln!" findet vom 24. bis 26. Mai 2013 der 58. Ergotherapie-Kongress in Bielefeld statt. Auf dem Programm steht dabei für Freitag, dem 24. Mai, auch ein 90-minütiger LiN®​-Workshop, den die Ergotherapeutin und LiN®​-Trainerin Mares Woltering geben wird.

Die Organisatoren haben sich am 21. Karlsruher Intensivpflegetag viel vorgenommen. Innerhalb eines umfangreichen Programms wird auch ein Workshop zum Thema LiN® angeboten. Hierbei führt der LiN®-Trainer und BIKA®-Instruktor Harry Wolpert in die Grundlagen von LiN® ein und wird die interessierten Teilnehmer beim ersten Üben und der Selbsterfahrung in der Position Rückenlage begleiten.

Am 6. Dezember 2013 nahm unser Trainer Nikolaus Gerdelmann an einer Sitzung der AGKAMed teil. Auch Vertreter des DIMDI und des MDK sowie Pflegewissenschaftler und Vertreter verschiedener Pflegevereine waren geladen. Unter dem Vorsitz von Frau Dr. Wieteck, die zur Entwicklung des PKMS beigetragen hat, fand eine Diskussion statt, wie der Score inhaltlich genauer festgelegt werden kann. Der "Stabile Sitz im Bett" nach LiN® wurde im Bereich Nahrungsaufnahme in die Vorschlagsfassung des Gremiums aufgenommen.

Im Rahmen eines Angehörigenseminars für den Verein Schädel-Hirnpatienten in Not e.V. fand am 9. November 2012 in der Neurologischen Klinik Bad Neustadt/Saale eine Kurzvorstellung von LiN® statt. In einem Kurzvortrag erklärte unsere Trainerin Tatjana Brendel, leitende Physiotherapeutin der Neurologischen Klinik, die Notwendigkeit und die Ziele der Lagerung in Neutralstellung®. Im Anschluss bestand für die Angehörigen die Möglichkeit, sich Ratschläge für die Positionierung der zu pflegenden Personen zu holen und den einen oder anderen Lagerungstipp auch persönlich erspüren zu können. 

In den vergangenen Wochen wurden gleich zwei Artikel zu LiN - Lagerung in Neutralstellung® veröffentlicht:
In Heidenheim klärt die Ergotherapeutin J. Haich über LiN® auf, berichtet von einem Schnupperkurs, der im Sommer im Klinikum Heidenheim stattgefunden hatte und macht gleichzeitig auf den nächsten, im Februar stattfindenden Einführungstag aufmerksam.

Auch die Teilnahme an der Lagerungsstudie im Klinikum Saarbrücken wurde kommentiert. Die Krankenschwester A.-K. Hame, die sich auch in der Ausbildung zur Trainerin für LiN® befindet, gelingt es in einem kleinen Artikel, die Lagerung in Neutralstellung® als Konzept zu erklären und von der Studie an sich und deren Durchführung im Klinikum Saarbrücken zu berichten.

Wir freuen uns, beide Artikel hier bereitstellen zu können:  

Auch in der Schweiz werden nun weitere LiN®-Kurse angeboten. Unser Schweizer Trainer Stephan Behr bot im Oktober 2012 eine entsprechende Fortbildung im Rehaklinikum Bellikon an. Im Frühjahr 2013 sind nun Kurse im Kantonspital Luzern in der Abteilung Neurorehabilitation geplant.

Unter dem Schwerpunkt "Menschen mit schwerer Hirnschädigung - Therapeutische Konzepte, Ethische Aspekte" ludt das Netzwerk Wachkoma Ostalb am 17. Oktober 2012 zu einem Tagesseminar ein. Die beiden LiN®-Trainerinnen Doris Krasser und Heidrun Pickenbrock referierten im Rahmend der Veranstaltung zu den Themen 'Trachealkanülen - Fluch oder Segen' und 'Multimodale Therapie der spastischen Bewegungsstörung'.

Die Deutsche Gesellschaft für pflegerische Weiterbildung bR (DGpW) ist ein Zusammenschluss verschiedener Bildungsträger im Gesundheitswesen. Seit dem 15. Oktober 2012 bietet sie die Weiterbildung zum Wachkomatherapeuten an. Mit 20 Unterrichtseinheiten wurde das LiN®-Konzept in dieser Ausbildung für Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger, Physio- bzw. Ergotherapeuten und Logopäden integriert. Die Fortbildung umfasst insgesamt 350 Unterrichtseinheiten und ist in sechs Unterrichtsblöcke à fünf Tage gegliedert. Weitere Auskünfte.

Am 29. und 30. September 2012 absolvierten die Assistenten des LiN®-ArGe e. V. ihr Ausbildungsmodul "Neurophysiologie" unter der Leitung von LiN®-Trainerin Tatjana Brendel in Königswinter. Um die Rekrutierung von Patienten für die laufende Lagerungsstudie zum Abschluss zu bringen wurde ausnahmsweise das Vereinstreffen ausgesetzt und die Trainer trafen sich stattdessen dezentral in unterschiedlichsten Einrichtungen überall in Deutschland. Nach Beendigung der Rekrutierungsphase freuen wir uns sehr, dass insgesamt 219 Patienten in die Studie aufgenommen und gelagert werden konnten und somit das aus der Fallzahlberechnung hervorgegangene Ziel, 212 Patienten einzuschließen, noch übertroffen wurde. Zur Zeit werden die erhobenen Daten für eine Veröffentlichung bearbeitet und der LiN®-ArGe e. V. hofft, im nächsten Jahr über die Ergebnisse berichten zu können.

Am 21. September 2012 ludt das Verbundkrankenhaus Bernkastel/Wittlich zum 4. Wittlicher Pflegekongress ein. Er stand unter dem Motto "Nichtmedikamentöse Schmerztherapie - komplementäre Methoden in der Pflegepraxis". H. Pickenbrock, Aufbaukurstrainerin, beantwortete die Frage: "LiN - Lagerung in Neutralstellung® - Kann bequemes Liegen ein Teil von Schmerzprophylaxe und Schmerzbehandlung sein?" in einem Vortrag. Zudem gab es die Gelegenheit, an einem Workshop zum Thema "Lagerung" teilzunehmen. Hier versammelten sich etwa 40 interessierte Pflegende und Therapeuten an bereitgestellten Betten, um gemeinsam erste Erfahrungen und Selbsterfahrungen sammeln zu können.

Am 20. und 21. September 2012 fand das erste Symposium der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) PHASE F e. V. und des lokalen Organisations-Komitees im Dominikus-Brock-Haus der Alexianer Köln GmbH in Köln statt. Für Angehörige aus dem ärztlichen, therapeutischen und pflegerischen Berufsbereich, die sich mit Menschen mit schwersten Hirnschädigungen beschäftigen, bot dieses Symposium ein Forum zur Netzwerkbildung und für den Austausch von Experten und Forschern. Neben der Schmerzerfassung bei Menschen im Wachkoma und möglichen Kommunikationshilfen bei schweren motorischen Einschränkungen war LiN® ein Thema der dort angebotenen Workshops.

Diese anerkannte Weiterbildung der DGNR (Deutsche Gesellschaft für neurologische  Rehabilitation) bietet die Schön Klinik Hamburg Eilbek seit 2012 als erste Klinik in der Bundesrepublik Deutschland an. Die Weiterbildung umfasst mindestens 219 Stunden und wird über die Dauer von maximal zwei Jahren absolviert. Durch Tagesmodule, die mehrfach im Jahr angeboten werden, wird eine hohe Flexibilität für die Teilnehmer und deren Einrichtung ermöglicht. Die Tagesmodule werden zum größten Teil in Wochenblöcken angeboten. Mit Ausnahme von Kinaesthetics, Basale Stimulation, orale Stimulation und LiN® ​ist jedes Tagesmodul in sich abgeschlossen. Die Weiterbildung gliedert sich in ca. 100 Stunden Theorie, 90 Stunden praktische Inhalte und 30 Stunden Hospitationen. Die Weiterbildung endet frühestens nach zwölf und spätestens nach 24 Monaten mit einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung zum/r Gesundheits- und Kranken-/Altenpfleger/in in der neurologisch-neurochirurgischen Frührehabilitation. Diese Weiterqualifikation ist bundesweit anerkannt.

Im Rahmen unserer Weiterbildung erachten wir die 20-stündige Fortbildung LiN - Lagerung in Neutralstellung® als fundamentales neurorehabilitatives Element, welches eine zentrale Rolle in der Verzahnung mit den anderen in der Weiterbildung vermittelten Konzepten einnimmt. Weitere Auskünfte.

Die Mitglieder des LiN-Arge e. V. führen seit April 2011 eine randomisierte, kontrollierte und einfach verblindete Studie zur Wirksamkeit von Lagerung durch. Endgültig letzter Einschluss von entsprechenden Patienten soll Ende September 2012 erfolgen. Aus diesem Grund findet das Herbst-Ausbildungsmodul "Neurophysiologie" unter der Leitung von Tatjana Brendel dieses Mal ausschließlich für die in der Ausbildung zum Trainer befindlichen Assistenten statt. Die Trainer treffen sich dezentral in verschiedenen Rehabilitationskliniken und werden das Wochenende nutzen, um in Kleingruppen die Studie abschließen zu können.

In der zweiten Ausgabe 2012 der Zeitschrift "not" wird das Thema "Lagerung" in den Mittelpunkt gestellt. Gleich zwei der dazu veröffentlichten Artikel wurden durch Trainer des LiN-Arge e. V. eingereicht. Inge Mondry und Heidrun Pickenbrock geben in "Bequem gelagert - dazu noch therapeutisch wirksam?" einen umfassenden Überblick zum LiN®-Konzept und zeigen mit Hilfe eines Patientenbeispiels den individuellen Einsatz von unterschiedlichen LiN®-Positionen auf.

Stefan Behr stellt  in "Rumpfy - Neuentwicklung zur 90°-Seitenlage" ein von ihm entwickeltes flexibles Lagerungskissen vor, welches das Erreichen der 90°-Position nach den Grundprinzipien von LiN® für Pflegende wesentlich erleichtern kann.

Im März 2012 wurde Stephan Behr zum Grundkurstrainer für LiN® ernannt. Er ist Krankenpfleger, Fachkrankenpfleger Reha und begleitet das LiN®-Konzept schon seit dessen Beginn, wo er in der Neurologischen Klinik in Bad Neustadt/Saale tätig war. Nach dem Wechsel ins REHAB / Basel absolvierte Stephan Behr zunächst eine Ausbildung zum Bobath-Instruktor IBITA Swiss / Fachbereich Pflege.
Insgesamt 19 Mitglieder des Vereins nahmen vom 17. bis 19. Februar 2012 am Frühjahrstreffen im Therapiezentrum Burgau teil. Im Mittelpunkt der ersten beiden Tage standen das Erlernen und das Lehren der verschiendenen Positionen des LiN®-Konzeptes. Durch die freundliche Erlaubnis einiger Patienten und der Klinikleitung konnten die Trainer und Assistenten sowohl mit Patienten als auch aneinander üben. Am 19. Februar fand die Mitgliederversammlung statt. Wichtigstes Thema war hierbei die Fortsetzung der randomisierten, kontrollierten Studie durch die Vereinsmitglieder. Zudem konnten wir vier neue Mitglieder begrüßen und Wendy Martin (Dänemark) und Denis Hoffmann (Deutschland) wurden offiziell zu LiN®-Trainern ernannt.
Frau Kleffelgaard berichtete schon 2010 über Behandlungsansätze bei einem Patienten mit Schädelhirnverletzung, bei dem das LiN®​-Konzept einen Teil des interdisziplinären Behandlungsansatzes darstellte. Erst jetzt erhielten wir Kenntnis von diesem Artikel, sind jedoch froh über die Erlaubnis, einen Fallbericht der Fachzeitschrift für Physiotherapeuten in Norwegen auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Am 19. Januar 2012 referierte Sven Stein im Rahmen der ANIM 2012 einen Vortrag zur LiN - Lagerung in Neutralstellung®. Die ANIM, die 29. Arbeitstagung der NeuroIntensiv- und Notfallmedizin, fand vom 18. bis 21. Januar 2012 gemeinsam mit der Jahrestagung der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) in Berlin statt.
Am 26. November 2011 fand im Seniorenzentrum in Halstenbek die Fachtagung Wachkoma mit der regionalen Verbandsgruppe "Halstenbek-Pinneberg" statt. Neben Themen wie "Außerklinische Langzeitbeatmung" und "Prozessorientierte Koma-Arbeit nach Mindell" stand ein Vortrag zu LiN - Lagerung in Neutralstellung® auf dem Programm.
Vom 18. bis 20. November 2011 fand das Herbsttreffen der Arbeitsgemeinschaft  in den Johanniter-Ordenshäusern in Bad Oeynhausen statt. Im Rahmen des Moduls wurde Claudia Risthaus zur Trainerin für LiN®-Aufbaukurse ernannt. Sie ist die erste Grundkurstrainerin, die diese Ausbildung erfolgreich abschließen konnte.
Bei der diesjährigen Herbsttagung des Deutschen Verbandes der Ergotherapeuten an der BG-Universitätsklinik Bermannsheil in Bochum sprach Mares Woltering am 5. November 2011 zum Thema "LiN - Lagerung in Neutralstellung®" - mit dem Schwerpunkt der Anwendung des LiN®-Konzeptes im ergotherapeutischen Setting.
Der LiN®-Trainer und  Home-Instructor-LiN® Sven Stein führte am 15. November 2011 die erste häusliche Schulung und Pflegeberatung für einen Angehörigen und den Pflegedienst eines Patienten in Recklinghausen durch. Ziel der häuslichen Schullung ist es, allen, die an der Alltagsgestaltung eines immobilen Patienten beteiligt sind, die gleichen Grundsätze und Herangehensweisen bei der Lagerung zu vermitteln.

Die Pflegekommission der Deutschen Gesellschaft für Neurologische Rehabilitation  empfiehlt in ihrem Curriculum aktivierend-therapeutische Pflege bei der Weiterbildung "Fachpflege neurologisch-neurochirurgische Frührehabilitation" das Konzept "LiN - Lagerung in Neutralstellung®" als eine Komponente der Zusatzqualifikation. Eine Umsetzung dieser Empfehlung erfolgt zur Zeit schon durch die Schön Kliniken.

Im Rahmen eines seit 1998 bestehenden Kooperationsvertrages zwischen dem Klinikum "St.Georg" Leipzig und dem Drum Tower Hospital Nanjing weilte der bereits dritte Arzt aus der Volksrepublik China für sechs Monate im Zentrum für Komplementäre Medizin in Leipzig. Am 25. Juli 2011 besuchte Herr Dr. Ruan Jianguo das Pflegeheim für Menschen im Wachkoma, um sich dort ausführlich über die LiN®  zu informieren. Während des Treffens gab die LiN®-Trainerin Nicola Oßwald einen Einblick in die Grundlagen des Konzeptes LiN - Lagerung in Neutralstellung®, analysierte mit dem Gast die Lagerungen einiger Heimbewohner und half ihm, die ersten Lagerungsschritte selbst durchzuführen.

Josef Martin, Trainer für Lagerung in Neutralstellung®, bot auf der ECRO Messe in Kassel und der Altenpflege-Messe in Nürnberg (in Kooperation mit einer Firma für Lagerungsmaterialien und -hilfen) einen 30-minütigen Workshop zu den Grundlagen von LiN® an. Einer großen Zahl an Messebesuchern konnten so durch Eigenerfahrung die Unterschiede verschiedener Lagerungsideen vermittelt werden. Der Bequemlichkeitsfaktor der Lagerung nach LiN® war für die Teilnehmer des Workshops nach stabilisierender und an der Neutralstellung orientierter Positionierung deutlich besser spürbar als bei konventionellen Lagerungen.
Eine ähnliche Vorstellung des LiN®-Konzepts wird voraussichtlich schon vom 21. bis 24. September 2011 auf der REHACARE in Düsseldorf stattfinden.

Die Einführung von LiN - Lagerung in Neutralstellung® im Hegau-Jugendwerk schreitet voran. Im zweiten Block der Schulung zur Einführung des neuen Konzeptes erhielten die ersten Pflegenden und Therapeuten ihr LiN®-Zertifikat.

Am letzten Februarwochenende war der LiN®-ArGe e. V. zu Gast in Stuttgart, wo er die Räumlichkeiten des Euro-Medizinal-Kollegs in der Ostendstraße nutzen durfte. Das Modul für die in der Ausbildung zum LiN®-Trainer befindlichen Assistenten zum Thema "Muskel- und Neurophysiologie" wurde von Tatjana Brendel geleitet. Zeitgleich setzten die restlichen Trainer unter der Leitung von Heidrun Pickenbrock ihre Arbeit an den Fotoserien für Manuale zur Lagerung fort.
Am Sonntag wurde bei der Vollversammlung des Vereins LiN®-ArGe e. V. ein neuer Vorstand gewählt, dem nun folgende Personen angehören: Mares Woltering (1. Vorsitzende), Claudia Dieckmann (2. Vorsitzende), Elke Beck (Kassenwartin), Nicola Oßwald (Schriftführerin), und Josef Martin (Beisitzer).
Dank ergeht an die beiden scheidenden Vorstandsmitglieder: Claudia Risthaus, die als Schriftführerin und Koordinatorin zwischen Trainern und Assistenten fungierte und die durch ihre engagierte Arbeit eine gute Verbindung zwischen einerseits Vorstand und Mitgliedern und andererseits zwischen Trainern und Assistenten schuf; und Heidrun Pickenbrock, die als erste Vorstandsvorsitzende nicht nur den Verein sehr gut und mit viel Energie und Begeisterung führte, sondern die LiN® überhaupt erst entwickelt und mit der Gründung einer Arbeitsgemeinschaft und später des Vereins ihr Konzept vielen Leuten zur Verfügung gestellt hat.

Heidrun Pickenbrock führt LiN® im Hegau-Jugendwerk als interdisziplinäres Konzept für Pflegekräfte und Therapeuten ein. Die Schulung erfolgte durch Theorie und praktische Anwendung der Lagerung unter den Kursteilnehmern und am Patienten selbst. So erhielten die ersten Pflegekräfte, Praxisanleiter und Therapeuten eine weitere Möglichkeit, bei Patienten in der therapiefreien Zeit physiologische Bewegungsmuster anzubahnen und Folgeproblemen aufgrund längerer Immobilisierung vorzubeugen. Weitere Seminare und zertifizierte LiN®-Grundkurse werden seitens der Pflegedirektorin auch für die Zukunft geplant.

Im Herbst 2010 wurde vom cekib, dem klinikumseigenen Centrum für Kommunikation, Information und Bildung, erstmals der Förderpreis für exzellente Facharbeiten verliehen. Erste Preisträgerin ist die Kranken- und Gesundheitspflegerin Britta Furchner mit ihrer Facharbeit zum Thema "LiN®". Wir freuen uns, dass Sie uns Ihre Arbeit zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat (siehe: Willkommen/Literatur/Veröffentlichungen ... von Autoren).

Zum Herbsttreffen 2010 war der LiN®-ArGe e. V. in das SRH-Fachkrankenhaus Neresheim eingeladen. Unter der Leitung von Heidrun Pickenbrock vertieften die angehenden Trainer ihre Fertigkeiten und das biomechanische Wissen zu den Lagerungen in Neutralstellung®. Hierbei wurden sie zeitweise durch die Trainer unterstützt und supervidiert, die zudem eine Fotoserie zur 90°-Seitenlage für das Manual erstellten. Bei der Jahreshauptversammlung des Vereins am 19. September wurde Sven Stein zum Trainer für LiN® ernannt. Auch die bereits im Sommer ernannten Trainerinnen Romy Will und Nicola Oßwald beglückwünschten die Anwesenden nochmals offiziell.

Am 01. August 2010 stand Claudia Risthaus, LiN®-Trainerin und Krankenschwester, für Filmaufnahmen im Seniorenzentrum St. Hedwig in Gelsenkirchen zur Verfügung. Im Rahmen des Projektes easyCare wurden die LiN®-Lagerungen, die auch in den Grundkursen gelehrt werden, Schritt für Schritt auf Video aufgenommen. Diese Aufnahmen werden pflegenden Angehörigen zur Verfügung gestellt um Ihnen in der täglichen Versorgung der schwer betroffenen Familienmitglieder Unterstützung zu geben und somit den Alltag der Pflegenden zu erleichtern.
Das LiN®-Konzept wird im Inselspital Bern eingeführt. Durch die Kursteilnahme an einem LiN®-Grundkurs in Deutschland haben zwei Mitarbeiterinnen des Universitätsklinikums Bern das Lagerungskonzept im Bereich der neurologischen Rehabilitation bekannt gemacht und so bei vielen KollegInnen Interesse geweckt. Die Nachfrage nach LiN® war so groß, dass Fr. Thaler, Schwerpunktleitung Neurologie des Bereiches Physiotherapie, zwei Grundkurse für insgesamt 24 Pflegende und Therapeuten organisierte. Die beiden Kurse, geleitet von Tatjana Brendel, fanden sowohl im neurologischen Akutbereich auf Intensiv- bzw. Überwachungsstationen als auch im Anna-Seiler-Haus, der Abteilung für kognitive und restorative Neurologie, statt und bedeuteten den Schritt in die Schweiz für LiN®.

Nicola Oßwald wurde zum Ende eines Grundkurses in der Neurologischen Fachklinik Kipfenberg von ihrer Mentorin Angela Hartnick zur Trainerin für LiN® ernannt.

Das jährlich stattfindende Fachsymposium der LAG Wachkoma Sachsen in Leipzig stand unter dem Motto "LiN - Lagerung in Neutralstellung® - Gelungene Balance zwischen Bequemlichkeit und therapeutischem Anspruch". Über die Einladung, das Symposium zu gestalten, freuten sich H. Pickenbrock, N. Oßwald und R. Will. Die Veranstaltung wurde mit rund 30 Teilnehmer bewusst klein gehalten, um allen eine rege Diskussion und Mitarbeit sowohl im Plenum als auch in den angebotenen praktischen Workshops zu ermöglichen. Der erste Tag stand, unterstützt durch den Orthopädietechniker-Meister C. Heyder, ganz im Zeichen von Lagerung in Bett und Rollstuhl. Am zweiten Tag wurden in Kleingruppen und später im Plenum Patienten vorgestellt. Deren individuelle Ressourcen und Probleme führten die Gruppen zu einem individuellen Reha-Plan für das gesamte pflege-therapeutische Team. Dies wurde durch die konkrete Planung der therapie- und pflegefreien Zeit mittels zielorientierter Lagerung ergänzt. [Vortrag Lagerung]. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde Romy Willl von Heidrun Pickenbrock zur Trainerin für LiN® ernannt.

Im Rahmen des 55. Ergotherapie-Kongresses in Erfurt leitete Mares Woltering einen Workshop zum Thema LiN - Lagerung in Neutralstellung®. Sie hob hier neben einigen Grundlagen besonders hervor, wie verschiedene Positionen während der ergotherpeutischen Behandlung zur Anbahnung von Handlungskompetenzen genutzt werden können.

Im SRH-Fachkrankenhaus Neresheim haben einige Grundkurs-Trainerinnen ihre erste Assistenz innerhalb eines LiN®-Aufbaukurses im Rahmen ihrer Ausbildung zum Aufbaukurstrainer abgeschlossen. Doris Krasser, stellvertretende Therapieleitung vor Ort, unterstützte die Kursdurchführung organisatorisch und Angela Hartnick hospitierte trotz eines gebrochenen Beines. Claudia Risthaus und Tatjana Brendel absolvierten ihre erste Assistenz erfolgreich.

Das Frühjahrstreffen 2010 des LiN-Arge e. V. fand im St. Bonifatius-Krankenhaus in Lingen statt. Die Trainer in Ausbildung wurden unter Anleitung von Heidrun Pickenbrock in das Vortragen und Gestalten von Unterrichtseinheiten im Rahmen eines Didaktik-Moduls eingewiesen. Hierbei konnten die angehenden Trainer durch Eigenerfahrung und Feedback der Gruppe eigene Stärken und Schwächen wahrnehmen, um diese gezielt zu nutzen bzw. zu verbessern.
Die Trainer begannen eine Fotoserie für die Erstellung der Rücken- und 30°-Seitenlage, so dass demnächst ein ausführliches Manual erstellt werden kann. Während der Mitgliederversammlung am 21. Februar wurde Heike Fuchs zur Trainerin ernannt.

Während der ANIM (Arbeitstagung der Deutschen Gesellschaft für Neurointensiv- und Notfallmedizin) in Bad Homburg fand am 22. Januar 2010 die Präsentation erster Ergebnisse einer Pilot-Lagerungsstudie statt.
Regelmäßig treffen sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft LiN®, um ihre Erfahrungen auszutauschen und die in der Ausbildung zum Trainer befindlichen Assistenten zu unterrichten.
Am 13. und 14. November fand das Treffen im Kreiskrankenhaus Gummersbach statt. Das Ausbildungsmodul, geleitet von Tatjana Brendel und Claudia Dieckmann, trug den Titel "Muskel- und neurophysiologische Annahmen". Parallel dazu erarbeiteten die angereisten Trainer u. a. Richtlinien zur Ausbildung von Aufbaukurs-Trainern, erstellten ein Core Curriculum zur Durchführung von Aufbaukursen und erarbeiteten einen aktuellen Flyer.
Im Anschluss an das Ausbildungsmodul fand am 15. November die erste Jahreshauptversammlung des neu gegründeten LiN-Arge ​-Vereins statt.



Die Arbeitsgemeinschaft Lagerung in Neutralstellung® des Fachkrankenhauses Neresheim hat mir ihrem Projekt "Einführung der Lagerung in Neutralstellung® in der neurologischen Frührehabilitation" den ersten Preis der SRH Kliniken GmbH gewonnen. Die Arbeit wurde von Doris Krasser, Ergotherapeutin und Trainerin für LiN®, eingereicht. Es handelt sich hierbei um den Qualitätspreis der SRH Kliniken GmbH, der 2009 zum dritten Male ausgeschrieben wurde.
Der LiN-Arge e. V. gratuliert herzlich! 


 

Mitarbeiter des SRH Fachkrankenhauses Neresheim




Im März 2009 wurde auf dem Arge-Treffen in der Neurologischen Klinik Bad Neustadt/Saale beschlossen, einen gemeinnützigen Verein zu gründen.
Am 4. Juni trafen sich der neue Vorstand und einige Mitglieder in Marl zur notariellen Anmeldung des neu gegründeten Vereins LiN-Arge e. V.






 

Elke Beck, Claudia Risthaus, Gülseren Cinköse, Mecki Meiling, Mares Woltering, Inge Mondry, Claudia Dieckmann und Heidrun Pickenbrock (von links) stoßen auf die Vereinsgründung an.

Die Katholischen-Kliniken-Emscher Lippe erweitern die LiN®-Fortbildungen von Gladbeck aus auf alle vier Krankenhäuser. Es werden Einführungstage, 2-Tages-Grundkurse und Refreshertage für die Mitarbeiter angeboten. Referenten sind zwei eigens hierfür ausgebildete LiN®-Trainer.
Im Pflegeheim für Menschen im Wachkoma St. Georg Leipzig gestalteten die Trainerinnen Romy Will und Nicola Oßwald im März 2011 einen Angehörigen-Nachmittag zum Thema LiN®, bei dem auch die Ehefrau eines Bewohners gelagert wurde. Aufgrund der positiven Rückmeldungen werden im Mai und Juni die Interessierten in Kleingruppen selbst gelagert und anschließend mit den Trainerinnen gemeinsam ihre Angehörigen lagern. Geplant ist, diese Arbeit dann kontinuierlich fortzusetzen.
Während des Moduls im Februar 2011 in Stuttgart stellte Heidrun Pickenbrock, M.Sc. Neurorehabilitation, das Design der neuen kontrollierten und randomisierten Wirksamkeitsstudie für LiN® vor und leitete alle Anwesenden in der korrekten Durchführung der Gelenkmessungen an. Alle Mitglieder des LiN®-ArGe e. V. sind angehalten, sich mit den vorgeschriebenen Untersuchungen an fünf schwer betroffenen Patienten an der Studie zu beteiligen, die bis Ende 2011 statistisch ausgewertet sein soll.
Anfang Dezember 2010 leiteten die Trainerinnen Romy Will und Nicola Oßwald die ersten beiden Einführungskurse in Österreich. Sie schulten bei der CARITAS IN LINZ Pflegende und TherapeutInnen in den Grundlagen der Lagerung in Neutralstellung®.
Ende 2010 / Anfang 2011 soll LiN - Lagerung in Neutralstellung® im Neurologischen Rehabilitationszentrum für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Gailingen eingeführt werden. Nach einer diskussionsreichen Informationsveranstaltung, an der Leitende der pflegerischen, therapeutischen und ärztlichen Abteilungen teilnahmen, wurde der Entschluss gefasst, LiN® systematisch einzuführen. Praxisanleiter werden eine zweitägige Schulung besuchen, während möglichst viele Pflegende und Therapeuten der Stationen mit schwer betroffenen Menschen mindestens einen vierstündigen Einführungskurs absolvieren.
Nachdem im April Gespräche mit der zuständigen Pflegedienstleitung und einem LiN®-Trainer stattgefunden hatten, konnte ein für das Unternehmen passendes LiN®-Einführungskonzept erstellt werden, das vom Direktorium genehmigt wurde.
Die Schulungen beginnen im August 2010.
Es werden an drei aufeinander folgenden Tagen jeweils zwölf Mitarbeiter in fünf Unterrichtseinheiten und anschließender Lagerung von Patienten auf Station geschult. Im November nehmen fünf Mitarbeiter an einem zweitägigen LiN®-Grundkurs teil, um danach Kollegen vermehrt bei der Integration von LiN® im Stationsalltag zu begleiten. Anfang Dezember findet erneut eine Schulung an drei aufeinander folgenden Tagen für je zwölf Mitarbeiter über fünf Unterrichtseinheiten und mit anschließender Lagerung auf Station statt. Bei der im Dezember stattfindenden Lagerung auf Station nehmen die fünf Mitarbeiter aus dem LiN®-Grundkurs zusammen mit dem LiN®-Trainer eine gemeinsame Supervision vor.
 
Im April 2010 wurden alle Pflegenden und Therapeuten der Intensivstation des St. Barbara Hospitals Gladback in der 135°-Lage geschult, um sie im Bedarfsfall bei Patienten mit Problemen der Lunge anwenden zu können.
Im Januar / Februar 2010 begann die systematische Einführung von LiN® auf den Intensivstationen des Marienhospitals in Gelsenkirchen-Ückendorf. Nach vorbereitenden Gesprächen mit Pflege-, Therapie- und Stationsleitungen im September 2009 wurde ein individuelles Einführungskonzept erstellt, welches im Oktober auch das Direktorium genehmigte.
Die Schulungen des gesamten Pflegepersonals dieser Stationen finden im Januar und Februar mit jeweils fünf Unterrichtseinheiten statt. Anschließend wird der Bedarf an Supervision im Arbeitsalltag ermittelt.